Im vorherigen Teil der Artikelserie "Ordnung in der Fotosammlung" ging es um das Aussortieren digitaler Fotografien. Nachdem Sie nun die Fotos Ihres Ausfluges oder Shootings aussortiert haben, wäre es nun an der Zeit sich Gedanken darüber zu machen, wie man diese grundsätzlich auf der Festplatte ordnet. Heute geht es um unterschiedliche Ansätze ein Ordnersystem für Fotos zu strukturieren.
Artikelreihe: "Ordnung in der Fotosammlung."
- Teil 4: Kostenlose Verwaltung mit Picasa.
- Teil 5: Profitool: Lightroom 2.0

Ordnersysteme
Egal, wie Sie Ihre Fotos verwalten, Sie werden die Dateien immer irgendwo auf ihrem Rechner abspeichern müssen. Dazu kann man entweder die automatischen Funktionen der Programme nutzen ein eigenes Speichersystem entwickeln.
Was fotografieren Sie?
Diese Frage sollten Sie sich beim Anlegen eines solchen Systems stellen. Fotografieren Sie häufig Aufträge, gehen Sie regelmäßig raus in die Natur zum Fotografieren oder arbeiten Sie eher an Fotoserien zu einem bestimmten Thema.
Je nachdem sollten Sie eine dementsprechende Struktur anlegen. Logischerweise können Sie diese Strukturen auch kombinieren. Eine allgemeingültige und für alle sinnvolle Struktur gibt es nicht. Ich möchte Ihnen nun das System vorstellen, welches ich als Basis für die Ordnung meiner Fotos nutze.
Mein persönliches System

Prinzipiell finden sich alle meine Fotos in einem Ordner. „Eigene Bilder“ – eben. Dort finden sich nun diverse Jahresordner 2003, 2004, 2005, … 2008. Außerdem gibt es einen Ordner Projekte und einen Ordner „Serien“.
Die Jahresordner sind das chronologische Archiv meiner Fotografien. Wenn ich fotografieren gehe, speichere ich die Bilder danach im jeweiligen Jahres- und Monatsordner in einem Verzeichnis ab, welches den Titel des jeweiligen Ereignisses trägt ab.
So findet sich jedes Jahr irgendwann der Ordner „Herbsttour“ im Oktober oder September. Dass es diesen Ordner öfter gibt ist nicht schlimm, da er ja jeweils einem bestimmten Jahr zugeordnet ist.
Die Dateinamen belasse ich übrigens so, wie Sie aus der Kamera kommen, da ich die Bilder mit einem gesonderten Programm verwalte. Diese dennoch um zu benennen halte ich persönlich für wenig sinnvoll.
Im Projektordner finden sich meine gesamten Projekte, die ich für irgendwelche Auftraggeber fotografiere. Diese sind dort nur nach Jahren und dann wieder in konkrete Ordner aufgegliedert, da ich hier mit der Fotografie nur als Kleingewerbe noch keinen Bedarf für eine monatliche Gliederung habe.
Der Ordner „Serien“ ist meine kleine Schatztruhe hier fange ich hin oder wieder an Fotos zu bestimmten Themen zu fotografieren. Da ich dann gesondert für solche Fotos auf „Jagd“ gehe, finden sich diese hier und nicht im Jahresordner.
Das eine System gibt es nicht.
Wie Sie vielleicht gemerkt haben, gibt es das eine System, das für jeden praktikabel ist nicht. Hier gilt es eine eigene Struktur zu entwickeln. Zuviel Zeit brauchen Sie allerdings auch nicht investieren, da es hier nur um eine grobe Einteilung geht.
Wie Sie die Fotos noch genauer ordnen können ohne eine ganze Armada von Ordnern anzulegen und diese dann auch wieder finden können, zeige ich Ihnen im dritten Teil unserer Artikelreihe „Ordnung in der Fotosammlung“.
|