| Hochzeitsfotografie: Erfahrungen & Tipps |
Mancher wird es sicherlich kennen, dass ein Bekannter oder Verwandter an Einen herantritt mit Worten wie "du kannst doch fotografieren" oder "du fotografierst doch immer" was dann häufig zu der Frage führt, ob man nicht die bevorstehende Hochzeit fotografieren könnte. Ich kam auf diese Weise zu meinem ersten Hochzeitsshooting. Bekannte wollten heiraten. Sie baten mich, ihre Hochzeit im Bild festzuhalten.
Die Artikelreihe im Überblick
In dieser Artikelreihe „Hochzeitsfotografie“ möchte ich nun meine Erfahrungen schildern und den einen oder anderen Ratschlag geben, damit solch ein Unterfangen zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führt.
Zu Beginn war ich mir nicht sicher, ob ich der Bitte nachkommen sollte. Sicher, ich fotografierte schon seit einigen Jahren und habe auch einige brauchbare Bilder zuwege gebracht. Aber eine Hochzeit ist doch etwas gänzlich anderes als meine sonstigen fotografischen Wege. Die hatten mich bislang hauptsächlich in den Bereich der Landschafts- und Makrofotografie geführt. Ich spürte die Verantwortung. Schließlich ist es ja wichtig, dass das Brautpaar mit der fotografischen Dokumentation ihres Hochzeitsfestes hinterher zufrieden ist, und dass nicht Enttäuschung aufkommt, falls Erwartung und Ergebnis zu sehr auseinanderlaufen sollten. Als ich mich weiterhin mit der Zustimmung zurückhielt, versuchten sie mich davon zu überzeugen, dass sie keine überzogenen Erwartungen hätten, dass ich ein sehr guter Fotograf sei und sie meine bisherigen Bilder sehr schätzen. Dazu sei noch gesagt, dass ich von den Beiden schon einmal einige Paarfotos gemacht hatte, mit denen sie recht zufrieden waren.
Da ein professioneller Fotograf nicht zur Debatte stand und sonst nur Fotos von anderen Verwandten mit ihren Digitalknipsen gemacht worden wären, stimmte ich schließlich zu, allerdings unter der Voraussetzung, dass wir zwei Probeshootings vor der Hochzeit durchführen würden. Von da an begann ich mich intensiv mit den Themen Hochzeitsfotografie, Paarfotografie und Blitzeinsatz zu beschäftigen. Ich durchstöberte viele Foren und Bildersammlungen im Internet auf der Suche nach Informationen und Anregungsmaterial für die Planung der Hochzeitsfotos. Besonders möchte ich hier www.strobist.com hervorheben, wo ich einen enormen Schatz an Informationen zum Umgang mit den Blitzen gefunden habe. Das "Lightning 101" (unterdessen auch auf deutsch verfügbar) ist in dieser Hinsicht ein absolutes Muss. Es ist jede Minute wert, die man sich damit auseinandersetzt. An dieser Stelle sei ein großes Dankeschön ausgesprochen an David Hobby, den Mann hinter Strobist.com. Wer einen Hochzeits-Auftrag annimmt, der sollte sich im Klaren sein, dass da ungeheuer viel Arbeit auf ihn zukommt. Man muss sich gut vorbereiten und viel lernen, was sehr zeitintensiv ist. Auch sollte man sich bewusst darüber sein, dass man selbst nicht zum Feiern kommen wird. Ein Tag als Fotograf auf einer Hochzeit, ist harte Arbeit und nicht nur Spaß. Ratschläge
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Makrofotografie Kompendium
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"Ich habe viele Leute kennen gelernt, die überhaupt nicht mit Kritik umgehen konnten, aber noch nie jemanden, der das auch zugegeben hätte." weiter...



Der Autor: Jens Dittmar











Ich bin momentan auch noch intensiv am Infos sammeln!
Meine erste Hochzeit kommt anfang August. Ohne Profi an der Seite - No Risk, No Fun!
Ich hatte ein halbes Jahr zur Vorbereitung, was ich auch genutzt habe. Ein Probeshooting kommt vielleicht noch, wobei es zeitlich knapp wird. Mein Hochzeitspaar trainiert für den Ironman, der ca. ne Woche vorher statt findet...
Drückt mir die Daumen!
Freu mich schon auf die Fortsetzung!
LG