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Den Begriff „Fotocommunity“ werden viele von Ihnen schon einmal gehört haben. Es ist eine Art Treffpunkt für Hobby und semiprofessionelle Fotografen. Wir stellen Ihnen heute ein paar dieser Communities vor, lassen dabei aber auch die Probleme dieser nicht außen vor.
Eine solche Fotocommunity ist ein Zusammenschluss, besser gesagt eine Netzgemeinschaft vieler Nutzer mit demselben Interesse: den Fotos. Absichtlich steht hier nicht „der Fotografie“, da das nicht immer der Fall ist. Nutzer stellen Ihre Fotos ins Internet und diskutieren mit anderen über deren, und die eigenen Bilder. Es ist sozusagen ein riesiger Fotoclub, der sich eben nicht im Lokal sondern im Internet trifft.
Viele der Fotocommunities bieten ein kostenloses Grundpaket an, welches die Bedürfnisse der meisten Nutzer zufrieden stellt. Gegen einen monatlichen Beitrag, können dann mehr Bilder hochgeladen oder andere Funktionen als beim Grundpaket genutzt werden.
Wichtige Communities
flickr
Diesen Namen, der übersetzt ungefähr soviel wie „Durchblätterer“ beudeuten dürfte hat wohl schon ein Großteil von Ihnen gehört. Es ist der Name der, von der Bilderanzahl gesehen, größten Community, derer, welche wir Ihnen heute vorstellen. Mit rund zwei Milliarden Fotos und sieben Millionen Nutzern, also im Schnitt 300 Bildern pro Nutzer wird schnell klar, dass es sich um eine Community für die „Allgemeinheit“ handelt. Hier kann jeder nach Herzenslust Bilder einstellen. Eine besondere Auswahl gibt es in den meisten Fällen nicht. Doch das Konzept scheint aufzugehen, so kann jeder der es gerne möchte, seine digitalen Bilder beispielsweise den Verwandten zeigen.
Ein großes Problem bei flickr ist, dass einzelne Bilder recht schnell untergehen. Recht gut gelungen an Flickr sind die Web 2.0 Funktionalitäten. So kann der Fotograf z.B. seine Bilder "taggen". Das bedeutet, dass er verschiedenste Schlagwörter den Bilder zuordnen kann und über diese können andere Nutzer die Bildern wesentlich schneller finden. Auf diese Art und Weise kann man hier trotz der großen Bilderzahl recht schnell Fotografien finden, wenn man denn weiß, was man finden möchte.
Flickr.de - Die Fotocommunity für die Allgemeinheit
fotolog
Fotolog ist die Größte der drei, wenn man sich die Mitgliederzahl von dreizehn Millionen anschaut. Sie ist in über 200 Ländern vertreten und eins der größten Social Networks weltweit. Außerdem gibt es in ihr rund 405 Millionen Fotos. Sie wird von ihren Nutzern hauptsächlich dafür genutzt, sich selbst in Fototagebüchern oder Fotoblogs darzustellen.
fotocommunity.de

Die Fotocommunity, ist zwar eine im Verhältnis zu den anderen zwei Communities recht kleine, dennoch ist sie auf Grund ihres Namens wohl, die, mit der die meisten Menschen den Begriff „Fotocommunity“ zu erst verbinden. Zumindest in Deutschland. Sie hat hier Ihren Sitz und auch die meisten Mitglieder. Mit „lediglich“ siebenhunderttausend Nutzern und drei Millionen Bildern, ist sie zwar recht klein, jedoch geht es hier zumindest mehr als in den anderen Communities um die Fotografie selbst.
Doch auch hier gehen leider viele Fotos, trotz der kleinen Größe unter den anderen unter. Das hat zwar auch mit der Menge an Fotos zu tun, jedoch auch damit, dass hier eine höhere Qualität erwartet wird.
fotocommunity.de - Die Fotocommunitiy
Bildkritik in Fotocommunities
Einen Aspekt haben wir bei der Betrachtung bis jetzt außen vorgelassen. Die Bildkritik. Wie werden Fotos jeweils bewertet? Hier zeigt sich mehr oder minder stark bei allen der genannten Communities, dass hier eine deutliche Verbesserung notwendig ist.
Oft werden Bilder nicht danach beurteilt, wie gut diese sind, sondern danach wie gut man den Fotografen kennt beziehungsweise, ob man ihn mag oder nicht. Dazu kommt, dass viele der Kommentare nur aus ein oder zwei Wörtern bestehen, wie zum Beispiel „gut“, „super toll“ oder eben „schlecht“. Das mag zwar den Eindruck des Betrachters manchmal wiedergeben, jedoch bringt eine solche Kritik dem Fotografen rein gar nichts. Hier wäre es von Nöten, genauer darauf einzugehen, was einem am Bild eben besonders gefällt oder nicht gefällt. Doch dazu mehr in einem späteren Artikel.
Fazit
Die großen Communities bieten alle mehr oder weniger kostenlos die Möglichkeit seine eigenen Fotos zu präsentieren. Und auch, wenn viele Bilder untergehen und manche nur spärlich kommentiert werden, so sind diese Communities dennoch in den meisten Fällen eine Bereicherung für den Fotografen. Denn selbst, wenn er nichts durch Kritiken lernt, so kann er viele andere Fotos sehen um neue Ideen zu sammeln.
Kleinere Communities wie die chip-fotowelt.de sind manchmal effektiver, jedoch glaube ich, dass der Trend zu speziellen und themenbezogenen Communities auf Dauer hingehen wird.
Noch Fragen?
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Nun zum Thema, Flickr finde ich praktisch, weil ich dort auch meine Fotos zeigen kann, die ich nur der Familie z.B. vorzeigen möchte. Meine Erfahrung, wenn ich in die Gruppen gehe und da Fotografen finde, deren Bilder mich ansprechen und ich mit kommentiere, kommt auch nach und nach wieder andere zu meinen Fotos. In der Fotocommunity surfe ich gerne um mir Ideen und Anregungen zu holen oder um Fotos zu bewundern. Ich gebe zu, um mich dort selbst anzumelden, da denke ich manchmal sind meine Bilder noch nicht gut genug. Was ja dem entsprechen würde, was Ihr hier schreibt. Ich finde es schon gut in einem Fotoforum zu agieren, was nicht so groß ist, wo auch Fotos besprochen werden, auch wenn es mal richtig Kritik gibt, aber sonst kann ich mich ja nicht weiter entwickeln. Dort wird auch das Wissen besser weiter gegeben und man kann mehr lernen. Deshalb ist schon richtig, das vermutlich kleinere Communities die Zukunft haben.