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Bilder für Internet optimieren
Bilder im Web sind in Zeiten von Video- und Fotoportalen und Web 2.0 keine Seltenheit mehr. Doch es gibt immer noch Seiten auf denen die Bilder selbst bei DSL noch sehr lange laden. Dies liegt an der fehlenden Optimierung für das Web. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen, um Bilder optimal fürs Internet aufzubereiten.

Die richtige Größe

Als erstes sollten Sie sich bewusst werden in welcher Größe Sie das Foto brauchen. Auch wenn Sie das Foto in einer Auflösung von 10 Megapixel vorliegen haben, sollten Sie es für das Web herunterrechnen. Hier können Sie am meisten einsparen.

Für Galerien empfehlen wir eine Breite von ungefähr 800-1000 Pixel. Damit erleichtern Sie Nutzern mit langsameren Internetverbindungen nicht nur das laden, nein, das Bild wird sogar auf einem Großteil aller Rechner in voller Breite angezeigt und muss nicht angeschnitten werden. Für die Höhe sollten Sie sich bis maximal 600 Pixel bewegen. Je nach Zweck können die Größen zwar variieren, unsere Werte dienen nur als Richtwerte.

Praxistipp: Speichern Sie die Fotos fürs Web immer in der Größe in der sie tatsächlich gebraucht werden. Das spart Speicherplatz und Nerven.

Welches Dateiformat?

Für das Präsentieren der Bilder im Web hat sich das Dateiformat JPEG, wie auch sonst, als Standart durchgesetzt. Dieses Format bietet neben einer hohen Kompatibilität auch den Vor- bzw. Nachteil, dass Fotos komprimiert werden können. Es fasst dazu ähnliche Bildteile zusammen. Bei nicht zu starker Kompression ist das genau das, was Sie benötigen um Ihre Bilder gut für das Web zu speichern.

Praxistipp: Als guter Durchschnittswert hat sich eine Kompression von 30-40 % bzw. eine Qualitätsstufe von ca. 65 herausgestellt..


weboptimiertesbild
Dieses Foto konnte von ca. 9 Megabyte auf 35 Kilobyte heruntergerechnet werden - 99,6% Ersparnis.

Wie speichern?

Ein Bild nach den oben genannten Kriterien zu speichern ist heutzutage auch kein Problem mehr. Als erstes passen Sie in ihrer Bildbearbeitungssoftware die Bildgröße auf die von Ihnen benötigte Größe an.  Als nächstes können Sie das Bild noch etwas nachschärfen, in Photoshop beispielsweise mit dem Filter "Unscharf maskieren". Zum Abschluss speichern Sie das Foto als JPEG. Hier können Sie dann die Kompression einstellen.

Bei Programmen wie Photoshop und Gimp können Sie hier auch beispielsweise in einem "Für Web speichern..." Dialog sehen, wie sich die Kompression auf das Ergebnis auswirkt.

Praxistipp: Durch das Verkleinern des Fotos entsteht häufig der Eindruck, dass das Foto nun "unschärfer" sei. Hier hilft ein leichter Scharfzeichnungsfilter.

Fotoholiker.com

Kommentare (1)
1 Donnerstag, 19. März 2009 um 19:57
Europaerfahren
Die genannten Tipps sind richtig und wichtig. Leider werden zu viele Bilder ins Netz einfach zu "bauch"lastig gestellt. Auch das Nachschärfen empfehle ich. Es verbessert die Qualität doch enorm.

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