Artikel von Daniel Zellfelder - aktualisiert am 7. August 2011 - veröffentlicht am 22. Oktober 2008

Ordnung: Ordnersysteme zur Einteilung

Autor: Daniel Zellfelder

Nachdem ich Ihnen meine Vorgehensweise beim Aussortieren im letzten Artikel vorgestellt habe, geht es nun um mein Ordnersystem mit dem ich eine Grundordnung und Übersicht in meinen Bildbestand bekommen möchte.

Neben der reinen Sortierung in einem Ordnersystem können Sie die Fotos natürlich auch noch mit Schlagworten versehen. Das macht ab einer bestimmten Anzahl von Fotos sogar sehr viel Sinn. Ich für meinen Teil möchte allerdings auch ohne jegliches Programm eine  gewisse Struktur in meinen Bildordern haben. Daher nehme ich eine grundsätzliche Sortierung über das Ordnersystem von Windows vor.

Was fotografieren Sie?

Diese Frage sollten Sie sich nun zunächst stellen. Fotografieren Sie häufig Aufträge, gehen Sie regelmäßig raus in die Natur zum Fotografieren oder arbeiten Sie eher an Fotoserien zu einem bestimmten Thema.

Je nachdem sollten Sie eine dementsprechende Struktur anlegen. Logischerweise können Sie diese Strukturen auch kombinieren. Eine allgemeingültige und für alle sinnvolle Struktur gibt es nicht. Ich möchte Ihnen nun das System vorstellen, welches ich als Basis für die Ordnung meiner Fotos nutze.

Mein persönliches System

Ich habe die Fotos grundsätzlich nach diversen Kategorien sortiert. Da wären beispielsweise die Ordner Privat, Natur, Städte, Reisen, Konzeptfotografie, Studioaufnahmen, Veranstaltungen, Jugendarbeit, Aufträge und noch ein paar mehr.

Je nach Ordner habe ich dann weitere Unterordner. Im Bereich Natur sind das beispielsweise einmal die vier Jahreszeiten und Tiere sowie Insekten. Je nachdem wozu mein letztes Shooting dann am besten passt, wird es eingeordnet.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich tatsächlich in 99,9% der Fälle ein Shooting komplett in eine Kategorie einordne. Meistens passt es bei mir einfach in irgendeine meiner Kategorien. Grundsätzlich kann das aber natürlich zu Problemen führen. Fotografierte ich auf einer Tour sowohl Architektur als auch Natur, müsste ich mich entscheiden. Nachdem dies aber sehr selten bei mir der Fall ist bzw. ich die Kategorien relativ großzügig sehe, habe ich diese Problematik nicht.

Um der Problematik Herr zu werden bzw. diese noch weiter Betreiben zu können empfiehlt sich außerdem keine reine Ordnerstruktur, sondern die Vergabe von Schlagworten. So können Sie mehrere Schlagworte einem Foto zuordnen. Mehr dazu gibt es im dritten Teil dieser Artikelserie.

Die Dateinamen belasse ich übrigens so, wie Sie aus der Kamera kommen, da ich die Bilder mit einem gesonderten Programm verwalte. Diese dennoch um zu benennen halte ich persönlich für wenig sinnvoll.

Das eine System gibt es nicht.

Wie Sie vielleicht gemerkt haben, gibt es nicht das eine System, das für jeden praktikabel ist. Hier gilt es eine eigene Struktur zu entwickeln. Zuviel Zeit brauchen Sie allerdings auch nicht investieren, da es hier nur um eine grobe Einteilung geht. Wie bereits erwähnt können Sie die Fotos mit Hilfe von Schlagwörtern noch viel genauer Sortieren ohne eine ganze Armada von Ordner anlegen zu müssen.

Alle Beiträge der Serie „Ordnung in der Fotosammlung”

Autor des Artikels: Daniel Zellfelder

Hallo zusammen! Ich bin Jahrgang 1990 und mich fesseln Fotografie, grafische Arbeiten sowie das Erstellen von Webseiten. Neben der Natur fotografiere ich Menschen und Veranstaltungen. Derzeit probiere ich mich an der Konzeptfotografie. Um andere an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen, habe ich 2006 dieses Onlinemagazin ins Leben gerufen.

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