Artikel von Daniel Zellfelder - aktualisiert am 29. Juni 2011 - veröffentlicht am 9. Oktober 2008

OnTour: Früh aufstehen lohnt sich!

Autor: Daniel Zellfelder

Heute nehme ich Sie mit auf eine virtuelle „Fotoreise“. Mit anderen Worten: Ich möchte Ihnen an Hand eines Fotos eine Geschichte, ein paar Ideen und vielleicht auch ein paar Tipps mit auf den fotografischen Weg geben. Dazu müssen wir nun ganz früh aufstehen, da unser Ziel ein Sonnenaufgangsfoto ist.

Kalt ist es und sehr früh. 04:00 Uhr ist eigentlich keine Uhrzeit aufzustehen, noch dazu im Urlaub. Da ich aber etwas Besonderes vorhabe, stehe ich einigermaßen schnell auf, packe meine Fototasche und stürze mich mit einer Taschenlampe bewaffnet in die recht kühle Nacht. Vom schönen sonnigen Tag, den der Wetterbericht versprochen hat, kann ich weder etwas spüren noch sehen.

Nun folgt ein über zweistündiger Fußmarsch auf das „hintere Hörnle“ den Hausberg unseres Hotels. Bis ich oben am Gipfel bin muss ich mich allerdings mit dem Licht der Taschenlampe zufrieden geben.

Was mache ich da eigentlich?

Das ist relativ schnell gesagt. Ich wandere auf den Berg um den Sonnenaufgang von oben in vollkommener Ruhe zu genießen und natürlich zu fotografieren.

Und warum?

Die Natur ist eines meiner liebsten Fotomotive und gerade Sonnenaufgänge haben es mir angetan. Früh aufzustehen und der Natur beim Erwachen mit der Kamera zuzusehen, das ist es, was mir jedes Mal aufs Neue gut tut. Probieren Sie es doch auch mal aus!

Jetzt aber wieder zurück auf den Berg. Wirklich wärmer wurde es nicht, eher kälter, da hier oben ein dichter Hochnebel und ein kühler Wind herrschten. Oben angekommen war ich dennoch froh, es vor Sonnenaufgang geschafft zu haben und genoss den herannahenden Morgen.

Einzige Tatsache, die mich etwas stutzig machte, war, dass ich nicht allein war. Außer mir waren zwar noch keine Menschen hier auf dem höchsten der drei Gipfel. Auch die anderen Gipfel waren leer, lediglich in der Berghütte an der ich beim Aufstieg vorbei kam brannte schon in einem Zimmer Licht. Aber das meine ich nicht, nein hier oben auf dem Gipfel hatte ich das Vergnügen mit drei Kühen. Wie auch immer diese hier hoch gekommen waren.

Die Kühe akzeptierten mich, ich akzeptierte sie. Nun machte ich es mir bequem um den Sonnenaufgang abzuwarten.

Exkurs: Sonnenaufgang fotografieren

Wie fotografiert man einen Sonnenaufgang? In meinem Fall haben der Wald und die Berge, welche im Nebel lagen ein lohnendes Motiv in Kombination mit der aufgehenden Sonne gegeben.

Die Blende machte ich mit F14 ziemlich weit zu und wählte eine Verschlusszeit von 1/800 Sekunde. Bei Aufnahmen wie dieser ist so etwas kein Problem. Eine solche Aufnahme aus der Hand zu machen ist dank kurzer Belichtungszeit ebenfalls problemlos möglich. Das Stativ habe ich dennoch verwendet, weil man sich meiner Erfahrung nach mehr mit der Bildkomposition beschäftigt, wenn die Kamera auf einem Stativ steht.

Nach ein paar Stunden entspannen stieg ich dann gegen kurz vor 8 Uhr morgens wieder herab in Richtung Tal. Wer mir beim Abstieg begegnete und was ich dort für Fotos machen konnte, erfahren Sie im nächsten Artikel. Wenn Sie möchten.

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Autor des Artikels: Daniel Zellfelder

Hallo zusammen! Ich bin Jahrgang 1990 und mich fesseln Fotografie, grafische Arbeiten sowie das Erstellen von Webseiten. Neben der Natur fotografiere ich Menschen und Veranstaltungen. Derzeit probiere ich mich an der Konzeptfotografie. Um andere an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen, habe ich 2006 dieses Onlinemagazin ins Leben gerufen.

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