Artikel von Daniel Zellfelder - aktualisiert am 14. März 2011 - veröffentlicht am 13. Oktober 2008

Was ist beim Kamera-Display wichtig?

Autor: Daniel Zellfelder

Das Display ist wohl der auffälligste Unterschied, wenn man sich eine analoge und eine digitale Kamera im Vergleich anschaut. In der Regel kontrollieren wir damit die Bilder direkt nach der Aufnahme oder fotografieren durch das Display. Auf was muss man bei einem Display achten? Wie pflegt man das Dsiplay am besten?

Von klein bis Groß

Je nach Preis- bzw. Kameraklasse erwarten einen unterschiedliche Größen von Displays. Genau wie beim herkömmlichen Bildschirm wird die Größe eines Displays in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern. Gemessen wird stets die Bildschirmdiagonale.

Gängige  Bildschirmgrößen sind:

  • 2 Zoll = 5 Zentimeter
  • 2,5 Zoll = 6,35 Zentimeter
  • 3 Zoll = 7,48 Zentimeter
  • 3,5 Zoll = 8,9 Zentimeter

Mehr Schein als Sein – Die Helligkeit

Ein großes Display bringt nichts, wenn es zu dunkel ist. Vor dem Kauf Ihrer Kamera sollten Sie die Kamera auf jeden Fall eingeschalten haben und die Helligkeit des Displays mit anderen vergleichen. Dies sollte in den meisten Elektromärkten kein Problem sein. Fragen Sie einfach einen Mitarbeiter, ob er Ihnen kurz einen Akku in die Kamera einlegen kann.

Am besten testen Sie das Display auch außerhalb des Ladens. Dies dürfte leider meist nur im Fotofachhandel möglich sein. Grundsätzlich gilt: Je heller das Display, desto besser. Mit einem hellen Display können Sie die Fotos auch bei Sonnenschein noch gut erkennen.

Problematisch wird die Helligkeit nur, wenn Sie in Räumen mit wenig Licht oder nachts fotografieren wollen. Hier können die Bildschirme blenden. Im Optimalfall lässt sich daher die Helligkeit manuell regulieren oder dies geschieht sogar automatisch.

Einige Kameras haben außerdem einen integrierten Sensor, der das Display automatisch ausschaltet, wenn Sie durch den Sucher blicken. Hat Ihre Kamera dies nicht, so können Sie das Display aber meist auch manuell ausschalten.

Tipp: Wenn Sie bei starkem Sonnenlicht ihre Fotos einigermaßen gut beurteilen möchten, schirmen Sie beim Betrachten der Bilder ihr Display mit der Hand ab.

Auflösung

Die Auflösung entscheidet darüber, wie detailreich das Bild auf ihrer Kamera angezeigt wird. Hier gilt ganz klar: Je mehr desto besser. Für einen 2,5 Zoll Display empfiehlt sich eine Auflösung von mindestens 230.000 Pixel.

Schwenkbarkeit

Zuerst gab es schwenkbare Display nur im Kompaktkamerabereich oder bei Bridgekameras. Inzwischen erobern die Schwenkdisplays aber auch den digitialen Spiegelreflexmarkt. Dadurch, dass Sie das Display schwenken können, haben Sie die Möglichkeit auch noch aus den unmöglichsten Perspektiven komfortabel zu fotografieren.

Andererseits: Ein echter Naturfotograf muss sich eben auch mal auf den Boden legen ;-)

Schutz und Reinigung

Das Display Ihrer Kamera ist leider nicht ganz so robust, wie es die meisten Gehäuse inzwischen sind. Damit Sie Ihre Fotos möglichst lange gut betrachten können, sollten Sie den Bildschirm der Kamera daher schützen.

  • Schutzfolien sehen zwar nicht schön aus, schützen aber vor Kratzern
  • Achtung: Legen Sie die Kamera nicht direkt auf das Display
  • Günstig reinigen: Zigarettenpapier ist günstig und gut

Zum Reinigen eignen sich Mikrofasertücher bzw. Brillenputztücher sehr gut. Spezielle „Displayreinigungstücher“ kosten dagegen meist mehr, als sie wirklich bringen.

Geheimtipp: Zigarettenpapier

Wenn es schnell gehen und günstig sein soll, können Sie auch Zigarettenpapier verwenden. Dieses Filterpapier hat eine so feine Struktur, dass Sie keine Angst vor Kratzer haben müssen. Neben Displays können Sie auch Objektive und Brillen damit reinigen.

Zigarettenfilter zur Reinigung

Probieren Sie es aus! Günstiger können Sie Display und Objektiv nicht reinigen.

Autor des Artikels: Daniel Zellfelder

Hallo zusammen! Ich bin Jahrgang 1990 und mich fesseln Fotografie, grafische Arbeiten sowie das Erstellen von Webseiten. Neben der Natur fotografiere ich Menschen und Veranstaltungen. Derzeit probiere ich mich an der Konzeptfotografie. Um andere an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen, habe ich 2006 dieses Onlinemagazin ins Leben gerufen.

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