Artikel von Daniel Zellfelder - aktualisiert am 20. Januar 2011 - veröffentlicht am 26. Juni 2006

Speicherkarten für Digitalkameras

Autor: Daniel Zellfelder

Speicherkarten sind der Film der digitalen Kameras. Ob SD-Karte, SDHC-Karte, Compact-Flashkarte oder eines der vielen anderen Formate: Die Wahl hat man nur bei wenigen professionellen Kameras. In der Regel ist man mit dem Kauf einer Kamera auch an einen Speicherkartentyp gebunden. Hier erhalten Sie einen kleinen Überblick über die unterschiedlichen Typen und nützliche Infos.

Welche Typen von Speicherkarten gibt es?

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Speicherkarten. Jeder Hersteller hat versucht seine eigenen Kartenformate auf den Markt zu bringen. Inzwischen kristalisieren sich aber einige wenige Formate heraus. Hier ein kleiner Überblick über die üblichen Typen:

  • Compact Flash
  • SD / Micro-SD / SDHC
  • Multimedia Card
  • Memory Stick
  • xd-Picturecard
  • Smart Media Card

Die gängigsten Typen sind die SD-Speicherkarte und die Compact Flash Karte. Aber auch im Profisegment wird die Compact Flash Karte zunehmend von SD-Karten abgelöst. Außer diesen Karten gibt es noch so genannte Microdrives, welche man aber nicht wirklich als Speicherkarten sehen kann, da es sich hier um kleine Festplatten handelt.

Wie groß sollen Speicherkarten sein?

Das kommt ein wenig auf Ihren Bedarf an. Grundsätzlich sollten Speicherkarten mit 4 GB vollkommen ausreichen. Ich würde an Ihrer Stelle lieber mehrere kleine Speicherkarten kaufen. Sollten Sie dann beispielweise im Urlaub eine Speicherkarte verlieren, haben Sie nicht gleich alle Bilder verloren. Im Profi bzw. semiprofessionellen Bereich machen aber auch Speicherkarten von 16 GB oder 32 GB Sinn.

Wie groß soll die Speicherkarte sein?

Wie viele Bilder passen auf eine Speicherkarte?

Wie groß ein Bild tatsächlich ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Da wäre einmal die Auflösung, mit der das Bild aufgenommen wurde. Je nachdem wieviele Megapixel Ihre Kamera hat passen mehr oder weniger Fotos auf die Speicherkarte. Außerdem beeinflusst auch der Bildinhalt den benötigten Speicherplatz. Umso weniger Strukturen, Farben und Details auf einem Foto sind, umso weniger Platz benötigt es auf der Speicherkarte.

Speicherkarte sind keine Dauerlösung!

Wenn man Gerüchten Glauben schenkt, gibt es eine ganze Menge Menschen, die Speicherkarten als Dauerspeicher betrachten. Einmal aufgenommen bleibt das Foto auf der Karte. Sollte diese einmal voll sein, wird eine neue gekauft.

Ein solches Verhalten macht nicht nur einen der großen Vorteile der Digitalfotografie zunichte, es ist auch noch gefährlich. Flashspeicher, wie es Speicherkarten sind, eignen sich nämlich nicht sonderlich gut als Dauerspeicher für viele Jahre. Überspielt man die Fotos nicht regelmäßig auf den Rechner, können Bilddaten beschädigt werden.

Autor des Artikels: Daniel Zellfelder

Hallo zusammen! Ich bin Jahrgang 1990 und mich fesseln Fotografie, grafische Arbeiten sowie das Erstellen von Webseiten. Neben der Natur fotografiere ich Menschen und Veranstaltungen. Derzeit probiere ich mich an der Konzeptfotografie. Um andere an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen, habe ich 2006 dieses Onlinemagazin ins Leben gerufen.

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